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Familie Kälin

Anno 1319

Die Geschichte der Kälin ist immer untrennbar mit der Geschichte von Einsiedeln im Kanton Schwyz verbunden. Der Kanton Schwyz gehört mit den Kantonen Uri, Ob- und Nidwalden zu den Gründungskantonen der Eidgenossenschaft von 1291. Die erste urkundlich nachweisbare Nennung der Kälin ist auf den 23. Juli 1319 zu datieren. Das teilweise beschädigte Original dieser Urkunde befindet sich im Staatsarchiv Zürich. Dies lässt darauf schliessen, dass die Kälin schon zur Gründungszeit der Schweiz ansässig waren.

Stamm 100

Am 24. April 1577 herrschte in Einsiedeln der Ausnahmezustand. Nach Brandstiftung brannten grosse Teile des Dorfes und fast das ganze Kloster nieder. Das Feuer vernichtete auch das Archiv, in dem die Taufbücher aufbewahrt wurden. Um das Jahr 1600 wurden dann alle in Einsiedeln anwesenen Bürgergeschlechter in das neue Stammbuch des Klosters Einsiedeln eingetragen. Von den damals 38 Familien des Geschlechtes Kälin erhielten unsere Vorfahren die Stamm-Tabellen-Nr. 100.

Familienwappen

Wappen entstanden bereits im 12. Jahrhundert. Die mittelalterlichen Ritter indentifizierten sich mit Wappen und Fahnen, da sie ansonsten in ihrer Rüstung nicht mehr als Freund oder Feind zu erkennen waren. Die älteste Wappenvorlage ist nicht wie bis anhin angenommen das Wappen in Steinrelief am Eissenkappeli in Gross mit der Jahrzahl 1630. Die Stiftermedaillons auf dem Rosenkranz- bzw. Meinradszyklus in der St. Benediktskapelle in Einsiedeln, unter ihnen auch einige Kälin, dürften noch ein paar Jahre älter und bis spätestens 1623 entstanden sein. Ursprünglich nur mit einem Kehleisen, zeigt das Wappen seit 1800 in Rot auf grünem Dreiberg ein weisses Kehleisen, begleitet von drei gelben Sternen. Helmdecke: rot-silbern. Helmzier: silbernes Kehleisen auf ein rotes Kissen gestellt.